Unordnung im Raum — Unordnung im Kopf

Kein ausgefeilter Artikel, sondern einfach eine Erfahrung, die ich gerade wieder neu gemacht habe und spontan aufschreiben will: Unordnung um mich herum verursacht Unordnung in meinem Kopf.

Ich bin bei weitem kein Pedant und Sauberkeitsfanatiker vor dem Herrn. Da bleibt schon mal das Bett ungemacht oder Zeug auf dem Schreibtisch liegen. Jetzt saß ich aber gerade eine Stunde an demselben, ohne mich entscheiden zu können, was ich denn nun erledigen wolle. Flaute im mentalen Segel.

Bis mir schlagartig meine nächste Aktion klar wurde: Aufräumen! Jetzt ist das Bett gemacht, die Klamotten im Schrank, die Zeitschriften im Regal und das Geschirr in der Spüle. Und ich fühle mich so viel besser! Plötzlich ist die Motivation da, nach diesem Blogeintrag gleich mein iGTD zu starten und nachzuschauen, was als nächstes fällig ist.

Kreatives Chaos hin oder her — wenn es darum geht, das Wesentliche zu erkennen, muss das Unwesentliche aus dem Sichtfeld. Am besten an einen sinnvollen Ablageplatz oder in einen Sammler, aus dem wir es später der Erledigung zuführen. Hm. Das Konzept kommt mir jetzt aber bekannt vor…

2 Responses to “Unordnung im Raum — Unordnung im Kopf”

  1. Kerstin Says:

    Stimme dir absolut zu. Aber was macht man, wenn irgendwann das Arbeitszimmer zu eng wird und kein weiteres Regal mehr passt?

  2. Jochen Says:

    Hi Kerstin,

    meine Freundin hat mich auch gleich nach dem Blogeintrag darauf hingewiesen, dass es mit “ins Regal räumen” nicht getan ist. :-)

    Natürlich nicht. Deshalb ja auch meine Andeutung in Richtung GTD: Das Regal sollte als Inbox (Ablage noch nicht klassifizierten Materials) und als Referenz (Ablage notwendigen Materials) dienen. Und beides muss im Rahmen der wöchentlichen Durchsicht akribisch aufgeräumt werden. Die “Ablage P” ist ein guter Freund.

    Wenn dann noch immer zu viel Zeug im Regal ist, besteht offenbar Bedarf an einer größeren Wohnung. ;-)

    Gruß, Jochen.

Was meinen Sie zu diesem Thema?


Login

Kategorien

Anzeige