Wie man effektive GTD-Kontexte auswählt

Das Ziel von “Getting Things Done” ist es, die Menge von Aufgaben zu beherrschen, mit der man kämpft, und dabei gleichzeitig entspannt zu sein. Du hast vielleicht noch nicht alles erledigt, aber alles im Griff. Diese Entspannung soll auch dann nicht schwinden, wenn man sich die offenen Aufgaben anschaut, um einige zu anzupacken. Was bringt es, zu sehen, dass ich noch zur Bank muss, wenn ich gerade mein Abendessen hatte und jetzt noch ein wenig am Computer sitze? Das ist eine Aufgabe, über die ich im Moment weder nachdenken noch mir Sorgen machen sollte. Das GTD-Kontext verteilt deshalb alle Aufgaben auf Kontext-Listen, die mir nur diejenigen zeigt, die ich in meiner jeweiligen Situation auch erledigen kann.

Naheliegend sind Kontexte wie “@Telefon”, denn dessen Aufgaben kann ich nur erledigen, wenn ich gerade ein Telefon in Reichweite habe und meine Umgebung das Telefonieren auch zulässt. Aber wenn ich nur zuhause telefonieren kann, weil ich im Büro keine Privatgespräche führen darf und kein Handy besitze, reicht auch der Kontext “@Zuhause”. “@Lesen” hingegen ist kein Kontext, sondern eine Kategorie. Lese-Aufgaben sollten dem Kontext zugeordnet werden, in dem ich Zugriff auf den Lesestoff habe und zum Lesen komme. PDF-Dateien kann ich in “@Computer” lesen, Webseiten in “@Online” und meinen Steuerbescheid in “@Zuhause”.

Im Laufe der Zeit lernt man, sinnvolle Kontexte von Scheinkontexten zu unterscheiden. Glücklicherweise erspart uns Rolf F. Katzenberger leidvolle Irrwege durch seinen Artikel “Was ist (k)ein GTD-Kontext?“. Rolf erklärt darin, was sinnvolle Kontexte sind und wie sie sich von Scheinkontexten unterscheiden. Wer GTD effektiv einsetzen will, für den ist der Artikel ein Muss.

Was meinen Sie zu diesem Thema?


Login

Kategorien

Anzeige