Meine Freundin beklagt sich regelmäßig, dass ich einschlafe, kaum dass ich ins Kopfkissen eingeschlagen bin, während sie noch Ewigkeiten wach liegt. Tatsächlich fällt es nicht jedermann gleich leicht, einzuschlafen. Und zu wenig Schlaf ist gar nicht gut:
Deshalb haben die Leute von Mahalo einen Ratgeber für erholsamen Schlaf zusammengestellt. Er ist in vier Abschnitte gegliedert:
Das Schlafzimmer vorbereiten: Das Schlafzimmer sollte nach Möglichkeit nur zu diesem Zweck genutzt werden, damit man geistig aufs Schlafen eingerichtet ist. Ablenkungen sollten verhindert werden: die Uhr außerhalb des Sichtfelds, Geräusche von außen dämpfen (z.B. durch Ohrstöpsel oder auch einen Ventilator). Aufpassen sollte man außerdem, dass man die Bildung des wichtigen Botenstoffs Melatonin nicht durch Computerbenutzung, Fernsehen und helles Licht unterdrückt. Weil der Körper beim Schlafen abkühlt, stört auch ein warmer Schlafraum beim Einschlafen.
Den Körper vorbereiten: Man kann den ganzen Tag darauf ausrichten, am Abend gut einzuschlafen: Regelmäßiges Aufstehen zur gleichen Zeit hilft, den Körper an einen Rhythmus zu gewöhnen. Nickerchen sind gesund, bei Koffein ist das eher unsicher. Beides sollte man jedenfalls rechtzeitig einstellen, um am Abend bereit für Morpheus’ Arme zu sein; Sport fördert diese Bereitschaft weiter. Je näher die Bettruhe kommt, desto mehr sollte man darauf achten, sie nicht durch Rauchen, Essen und Trinken zu sabotieren. Zum Schluss nehmen ein heißes Bad und Milch den Gang komplett raus.
Bei Schwierigkeiten: Wenn’s trotzdem nicht klappt, seien ein langweiliges Buch oder ein Puzzle empfohlen. Auch hier gilt wieder, den Melatoninspiegel nicht durch helles Licht zu senken. Als letzten Ausweg zählt der Artikel Schlafmittel auf, aber die Empfehlung von Medikamenten würde ich auf jeden Fall dem beratenden Arzt vorbehalten.
März 31st, 2008 at 18:38
Zum Thema “Den Körper vorbereiten” gehört meines Erachtens auf jeden Fall das rechtzeitige Einstellen der Arbeit, vor allen Dingen der geistigen dazu.
Sonst brummt einem der Schädel noch im Bett und die Gedanken kreisen eventuell um die aktuelle Fragestellung.
Sehr hilfreich für GrüblerInnen!