Insbesondere Arbeit, die einen länger beschäftigt, geht oft mit etwas Musik im Hintergrund besser vonstatten. Wichtig ist natürlich, dass die Untermalung nicht zu aufdringlich ist, sondern als Klangteppich im Hintergrund bleibt.
Ich persönlich habe dazu einige Playlists in iTunes, die ich auf Knopfdruck abrufen kann. Sie enthalten unter anderem die gesammelten Werke von Enya und Jazz-Stücke aus der Rubrik “Fahrstuhlmusik”. Auch das Webradio-Verzeichnis von iTunes enthält in den Sektionen “Ambient” und “Jazz” passende Stationen, zum Beispiel SmoothJazz.com.
Im Starbucks, wo ich diesen Artikel gerade schreibe, läuft meist ohnehin brauchbare Musik. Und meinen iPod habe ich ohnehin überall dabei; im Zug bin ich immer sehr dankbar für meine Stupidity Shield™ Ohrstöpsel1, die mir ablenkungsfreies Arbeiten ermöglichen.
Wie haltet ihr das? Musikuntermalung bei der Arbeit — hilfreich oder störend? Wie heißen die Top 5 eurer Work-your-ass-off-Charts?
November 30th, 2007 at 12:01
Hallo!
Ich war mir daher nicht sicher. Beim Arbeiten mag das funktionieren. Aber was ist mit Lernen? Kennt jemand das Prinzip des Ankerns? Eine Emotion beispielsweise mit etwas (Musik) verknüpfen und wenn die Verknüpfung wieder auftaucht, kommt auch wieder die Emotion? Ich höre leise Musik beim lernen und hoffe einfach mal darauf, dass ich bei der Prüfung ohne Ohrstöpsel keinen Black-Out haben werde
November 30th, 2007 at 12:10
Ich höre gerne Musik bei der Arbeit. Ich muss sie aber bereits sehr gut kennen, weil ich sonst zu bewusst höre. Auch muss sie eher ruhig sein. Hier meine Top 5:
- Norah Jones
- Katie Melua
- Enya
- Yann Tiersen
- Stimmhorn
Wenn ich eine CD höre, dann höre ich sie sehr exzessiv. Als Folge ist dann die Musik mit der Stimmung oder dem Gefühl verbunden, welches ich dann gerade hatte. Wenn ich also z.B. Katie Melua höre, dann habe ich direkt Lust zu bloggen, weil ich die CD in der Startphase meines Blogs rauf und runter gehört habe.
November 30th, 2007 at 22:19
Es gibt mindestens eine Studie, die nahelegt, dass Musik Kreativität beieinträchtigt (vgl. Peopleware 2nd Ed., “Creative Space”). Und meinem Empfinden nach ist da was dran. Repetitive Aufgaben kann Musik erträglicher machen, aber ich verzichte auch dann darauf. Ich sage mir: Wenn ich eine Aufgabe habe, die nur mit Musik Spaß macht, dann ist irgendwas falsch. Ich sehe Musik als Belohnung an, und die möchte ich mir nicht permanent gönnen.
Nichts neues: Zum Geräusche dämmen ist weißes Rauschen ganz gut – ich habe hier einen hervorragenden Satz CDs mit diversen Rauschgeräuschen, die ich mal aus USA importiert habe. Der Vorteil gegenüber Musik: Das Gehirn braucht keine oder nur wenig Kapazität, um das Rauschen zu verarbeiten.
Dezember 3rd, 2007 at 15:08
Mich stört Musik so gut wie immer beim Arbeiten, was ich sehr bedaure. Ab und zu geht etwas elektronische Musik, vorzugsweise skandinavisch (Nordic Lounge, Plej).
Bez. meiner Mail, erzählst Du noch was von Deinen Moodle-Erfahrungen, bin gespannt.
Dezember 3rd, 2007 at 20:04
Kannst Du evtl. einige Interpreten / Alben bei iTunes nennen, die empfehlenswert sind?
Dezember 4th, 2007 at 14:31
Ich höre ab und zu gerne Drum&Bass-Sets während dem Arbeiten. Das hilft oft um in den Flow zu kommen
Bei Dingen, wo ich aber intensiv nachdenken muss, stört Musik.
Radio im Hintergrund find ich nicht so gut, weil es durch das viele Gesprochene und die Werbung doch sehr ablenken kann.
Dezember 6th, 2007 at 13:50
Hi Alex, ich hör hauptsächlich Radio (SmoothLounge.com, SomaFM). Ist wohl auch komplett eine Frage des persönlichen Geschmacks.