Wann man E-Mail verwenden sollte und wann nicht
Auf salon.com habe ich eine gute Beschreibung von 10 Situationen gefunden, in denen E-Mail einfach keine gute Kommunikationsform ist.
- Um schlechte Nachrichten, Beschwerden oder Kritik mitzuteilen
- Für Anfragen, die nicht einfach und geradeheraus zu beantworten sind
- Um Zustimmung für kontroverse Dinge zu erhalten
- Um Leuten komplexe Anleitungen zu übermitteln
- Um Kommentare zu einem umfangreichen Dokument einzuholen
- Um periodische Anfragen an eine Gruppe zu stellen
- Um einem großen Empfängerkreis Anweisungen zu geben
- Um Konsens zu einem Thema herzustellen
- Um eine Idee zu entwickeln
- Um Neuigkeiten, Links, interessante Informationen und andere Dinge “zur Kenntnisnahme” zu verbreiten
Für die meisten dieser Situationen ist der direkte sprachliche Kontakt weitaus effizienter. Es ist daher sinnvoll, zumindest das Telefon in die Hand zu nehmen. In bestimmten Fällen bleibt sogar nur das Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Bevor du das Fenster “neue E-Mail” aufmachst, solltest du dich also fragen, ob ein Anruf, eine kurzer Besuch oder eine Besprechung nicht die Methode ist, die effizienter zum Ziel führt.
Wo ist dann dann E-Mail überhaupt sinnvoll? Übrig bleiben einfache, eindeutige und direkte Anfragen an eine oder wenige Personen. Als Messlatte für die Komplexität kann gelten, dass das Schreiben der Antwort in weniger als einer Minute möglich ist.
Dieser Artikel wurde von Jochen am Mittwoch, 5. Dezember 2007, um 08:31 veröffentlicht und unter E-Mail abgelegt.
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Dezember 5th, 2007 at 10:21
[...] selbstadministration.de habe ich gerade eine gute Aufzählung gefunden, wann Email keine gute Kommunikationsform [...]
Februar 12th, 2009 at 11:16
E-Mail im Unternehmen sind ein guter Nachweis jemand anderem glaubwürdig zu machen, man hat die Info/Aufgabe weitergegeben. Das ist bei nicht so runden Abteilungen durchaus sinnvoll.
Bei der sprachlichen Kommunikation kann das gerne in Vergessenheit geraten…