Die Frage Nutzt ihr Outliner?, die der Macoholic in seinem Blog stellte, machte mir heute bewusst, dass diese Art von Software schon lange eine wichtige Rolle in meiner Selbstadministration spielt.
Outliner ermöglichen es, auf einfache Weise mehrstufige Gliederungen in Textform aufzubauen. Schon, als ich mit Palm-PDA arbeitete, nutzte ich Programme dieser Art als Aufgabenliste, Einkaufszettel und Ideenspeicher. Auf dem Mac kommt bei mir Circus Ponies Notebook zum Einsatz. Torsten zählt in seinem Blog Opal und Deep Notes auf, und in den Kommentaren wird auch der Omni Outliner erwähnt, der bei vielen Macs vorinstalliert ist.
Outliner und Mindmapping dienen beide dem selben Zweck, nämlich eine hierarchische Verfeinerung darzustellen. Eine Mindmap gibt diese Hierarchie grafisch wieder, während ein Outliner sie durch Einrückung der Textzeilen visualisiert.
Beide Verfahren haben ihre Vor- und Nachteile, und meines Erachtens ergänzen sie sich gut. Mindmaps nutze ich meist, wenn sich die Gliederung erst im Entwicklungsstadium befindet. Dann füge ich hier einen Zweig hinzu und hänge da einen Knoten an eine andere Stelle um. Wo die Gliederung schon fertig ist oder sich von selbst ergibt, ist mir der Outliner meist lieber.
Eine schöne Anregung habe ich in Thorstens Kommentaren gefunden: Beim Durcharbeiten eines Buchs schreibt man zunächst das Inhaltsverzeichnis herunter und fügt dann beim Lesen Kommentare und Ideen hinzu. Auf diese Weise hält man das Wichtige fest — sei es für späteres Nachfassen oder einen Blogeintrag. Das versuche ich jetzt gleich mal bei dem Buch, das ich aktuell lese.
September 17th, 2008 at 04:03
na dann versuch mal mit einem outliner einen sachlichen querverweis darzustellen
Juli 23rd, 2009 at 14:20
@erwin
Ein Outliner, der Querverweise in Form von Hyperlinks unterstützt, ist der Normfall Manager 4.0: http://www.normfall.de. Die Software läuft unter Windows und ermöglicht die Konvertierung gegliederter Texte von und nach MS Word sowie die Ausgabe der gegliederten Texte als Html-Datei. Schöne Grüße.