Manche Verhaltensweisen, die wir gelegentlich an den Tag legen, grenzen ans Krankhafte. Zum Beispiel ertappe ich mich gelegentlich dabei, mich in einer Schleife zu verlieren: E-Postfach-Prüfen, Newsfeeds-Lesen, Twitter überfliegen, Website anschauen, E-Postfach-prüfen… Als würde ich auf irgendwas warten, ohne genau zu wissen, auf was. Im englischen Sprachraum bezeichnet man solches Verhalten als OCD — “obsessive compulsive disorder”.
Manchmal reicht es, sich gelegentlich eine kleine Frage zu stellen, um aus dieser Todesschleife der Produktivität auszubrechen:
Angenommen, ich würde jemanden bezahlen, das zu tun, was ich gerade tue: hätte ich das Gefühl, dass das Geld gut angelegt ist?
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