E-Mail

Wie du schnellere Antworten auf deine E-Mails bewirkst

on Dezember 8th, 2007 by Jochen

Michael Hyatt gibt in seinem Blog nützliche Tipps, wie du eine schnelle Antwort auf deine E-Mail bekommst:

  • Schreib auch den Namen des Empfängers in das Adressfeld. Die übliche Form ist “Hans Mustermann <hans.mustermann@selbstadministration.de>”. Der Empfänger kann so einfacher erkennen, dass die Mail direkt an ihn adressiert wurde und nicht an einen unpersönlichen Mailverteiler.
  • Beschränke die Mitteilung auf ein Thema.
  • Nenne dein Anliegen gleich im ersten Satz. Ich würde sogar sagen, dass der Betreff genau hierfür gedacht ist. Denn hier werden schon die mentalen Weichen des Empfängers gestellt. Wenn das Betreff-Feld für eine verständliche Erklärung zu kurz ist, gehört der Zweck der E-Mail gleich an ihren Beginn.
  • Halte die Mitteilung kurz. Je weniger der Empfänger lesen muss, desto mehr Zeit bleibt ihm zur Beantwortung deiner Anfrage.
  • Mache es deutlich, wenn deine Anfrage eilig oder zeitkritisch ist. Damit verbesserst du die Chancen, dass sich der Empfänger aus dem Wust seines Postfachs gleich mit deinem Anliegen beschäftigt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Ziel beim Schreiben von E-Mails umfassende Klarheit sein muss: Klarheit über den Empfänger, über das Ziel der Anfrage, über ihren Inhalt und ihre Dringlichkeit. Dann weiß der Empfänger sofort, was von ihm erwartet wird und er hat die Möglichkeit, effektiv zu reagieren.

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Wie E-Mails professionell aussehen

on Dezember 7th, 2007 by Jochen

Neben der Höflichkeit, beim Schreiben einer E-Mail auf Rechtschreibung und Grammatik zu achten, kann man noch auf einige Kleinigkeiten achten, damit die Nachricht einen professionellen Eindruck erweckt.

In Setup Your Email to Look Professional gibt Mark Shead dazu einige gute Tipps:

  1. Lasse deinen Namen statt deiner Adresse anzeigen. Wenn du eine E-Mail verschickst, sollte sie deinen Namen als Absender anzeigen, nicht (nur) deine E-Mail-Adresse. Dazu muss er im Mailprogramm eingetragen und ggf. noch eine Option aktiviert werden.

  2. Gib deinen vollen Namen an. Manche Leute benutzen gern allein ihren Vornamen, aber wenn jemand deine Mails in einem vollen Postfach sucht, könnte die Erkenntnis, welcher “Tom” das wohl ist, schwer werden.

  3. Verwende keinen Spitznamen. Herauszufinden zu müssen, wer hinter einem Pseudonym steckt, nervt. Es mag aus Gründen der Privatsphäre sinnvoll erscheinen, den realen Namen zu verstecken, aber dann nimmt der Empfänger die Nachricht eventuell nicht ernst oder wertet sie im schlimmsten Fall als Spam.

  4. Vermeide komplizierte Formatierungen. Aus den Möglichkeiten, die das eigene Mailprogramm bietet, um Mitteilungen hübsch zu gestalten, sollte man nicht schließen, dass sie beim Empfänger in gleicher Form angezeigt werden. Das Ergebnis kann im schlimmsten Fall ein unverständliches Durcheinander sein.

  5. Wähle einen professionellen Kontonamen. Vielleicht war “hanfmeister@web.de” seinerzeit eine gute Idee und deine Freunde verstehen den versteckten Humor. Jemand, der dich noch nicht kennt, wird jedoch nicht die gleichen Schlüsse ziehen.

  6. Verwende deine eigene Domain. Wer eine Website mit einer eigenen Domain betreibt, sollte letztere auch für E-Mail verwenden. Ich verstehe es nicht, wenn Firmen zwar mit einer eigenen Web-Domain werben, dann aber eine T-Online-Adresse für E-Mail angeben. Schließlich sind beides Internet-Dienste und eine gemeinsame Domain hilft beim Merken der Kontaktdaten.

  7. Nutze Textbausteine. Wer immer wieder die gleichen Texte in E-Mails schreibt (zum Beispiel Grußformeln oder Antworten auf häufig gestellte Fragen), sollte sich durch eine Textbaustein-Software helfen lassen. Unter Mac OS X gibt es dafür RapidoWrite oder MailTemplate.

  8. Halte Signaturen kurz. Zwei bis vier Zeilen sind genug. Niemand hat Interesse an deiner Lebensgeschichte, immer und immer wieder. Wer sich für Details interessiert, wird dem Link folgen, der sicherlich in der Signatur enthalten ist. Und bitte verzichte vor allem auf diese unsinnigen Rechtshinweise (“Wenn Sie diese Mail unberechtigt erhielten, vergessen Sie bitte sofort alles, was sie gerade an Peinlichkeiten gelesen haben.”)

Als Bonus füge ich noch hinzu:

  1. Formuliere einen aussagekräftigen Betreff. Der Betreff stellt beim Empfänger bereits vor dem Lesen der E-Mail mentale Weichen. Deshalb ist ein nichts sagender oder gar leerer Betreff eine verpasste Chance für eine effektive Antwort.

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Wie man E-Mail effektiv einsetzt

on Dezember 6th, 2007 by Jochen

Wenn Firmen ihre Rettung darin suchen, einen E-Mail-freien Tag einzuführen, liegt das daran, dass durch die gedankenlose Verwendung elektronischer Post viel Zeit und Energie verschwendet wird.

Lifehack.org stellt deshalb die Frage “Erhöht das Internet wirklich deine Produktivität?” Aus diesem Artikel habe ich folgende Denkanstöße abgeleitet:

  • Frage dich jedesmal: “Ist die Nachrichtig wirklich notwendig?”
  • Fasse dich kurz. 5 Sätze oder weniger ist ein guter Standard.
  • Schau nicht zwanghaft nach neuen E-Mails. Zwei oder drei Mal am Tag sollte reichen.
  • Check deine E-Mail vor allem nicht, weil du gerade nichts besseres zu tun hast.
  • Wenn du dein Postfach sichtest, tu es gründlich: entscheide für jede Mail, ob du sie gleich löschst oder sie in einen geeigneten Ordner verschiebst.
  • Vermeide um jeden Preis, dich auf Auseinandersetzungen einzulassen. Die Unpersönlichkeit bei E-Mails führt oft dazu, dass sich Dispute verschlimmern. Besser ist es, zu warten, abzukühlen und das persönliche Gespräch zu suchen.
  • Wenn du mehrere E-Mail-Adressen hast, leite sie in ein zentrales Postfach zusammen. Es ist allerdings empfehlenswert, persönliche und geschäftliche Mailkonten zu trennen.

Wenn sich jeder ein paar grundsätzliche Gedanken macht, bevor er oder sie neue Mitteilungen verschickt, bleibt E-Mail ein effektives Kommunikationsmittel und wir können uns den “E-Mail-freien Tag” sparen.

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Wann man E-Mail verwenden sollte und wann nicht

on Dezember 5th, 2007 by Jochen

Auf salon.com habe ich eine gute Beschreibung von 10 Situationen gefunden, in denen E-Mail einfach keine gute Kommunikationsform ist.

  1. Um schlechte Nachrichten, Beschwerden oder Kritik mitzuteilen
  2. Für Anfragen, die nicht einfach und geradeheraus zu beantworten sind
  3. Um Zustimmung für kontroverse Dinge zu erhalten
  4. Um Leuten komplexe Anleitungen zu übermitteln
  5. Um Kommentare zu einem umfangreichen Dokument einzuholen
  6. Um periodische Anfragen an eine Gruppe zu stellen
  7. Um einem großen Empfängerkreis Anweisungen zu geben
  8. Um Konsens zu einem Thema herzustellen
  9. Um eine Idee zu entwickeln
  10. Um Neuigkeiten, Links, interessante Informationen und andere Dinge “zur Kenntnisnahme” zu verbreiten

Für die meisten dieser Situationen ist der direkte sprachliche Kontakt weitaus effizienter. Es ist daher sinnvoll, zumindest das Telefon in die Hand zu nehmen. In bestimmten Fällen bleibt sogar nur das Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Bevor du das Fenster “neue E-Mail” aufmachst, solltest du dich also fragen, ob ein Anruf, eine kurzer Besuch oder eine Besprechung nicht die Methode ist, die effizienter zum Ziel führt.

Wo ist dann dann E-Mail überhaupt sinnvoll? Übrig bleiben einfache, eindeutige und direkte Anfragen an eine oder wenige Personen. Als Messlatte für die Komplexität kann gelten, dass das Schreiben der Antwort in weniger als einer Minute möglich ist.

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10 einfache E-Mail-Tipps

on Dezember 4th, 2007 by Jochen

Mit diesem Beitrag starte ich eine Serie über den produktiven Einsatz von E-Mail. In dieser Woche werde ich täglich einen neuen Post rund um das Thema “Produktive E-Mails” veröffentlichen.

Dieser erste Artikel lehnt sich an den Eintrag “10 simple tips for using email” auf Lifehack.org an.

1. Benutze für verschiedene Zwecke getrennte Mailkonten

Eine Trennung zwischen Beruf und den sozialen Aktivitäten ist sinnvoll. Mit dem Feierabend sollte der Arbeitstag auch wirklich zu Ende sein. Mir ist es aber schon passiert, dass mir eine Firmen-E-Mail, die mir beim Lesen meiner privaten Post ins Auge gefallen ist, den ganzen Abend versaut hat. Mit getrennten Mailkonten kannst du am Abend deine privaten E-Mails lesen, ohne dir Gedanken oder gar Sorgen über berufliche Belange machen zu müssen.

2. E-Mail ist nicht immer die beste Kontaktmöglichkeit

Wenn es um eine wirklich wichtige Angelenheit geht, ist E-Mail oft genug nicht das beste Medium. Noch weniger sogar, wenn du dich über jemanden geärgert hast. In solchen Fällen ist das persönliche Gespräch an Effektivität nicht zu überbieten.

3. Schreibe niemals etwas, das du nicht auch persönlich sagen würdest

Wenn es eine Lektion gibt, die wir aus Jahren der schriftlichen Internet-Kommunikation lernen können, ist es diese: Es rächt sich, beim Schreiben einer Mail die Zurückhaltung zu verlieren. E-Mail macht Fehlverhalten einfacher, weil sie unpersönlich ist. So entstehen Situationen, die schnell eskalieren. Deshalb ist es wichtig, das eigene Verhalten zu kontrollieren.

4. Ein guter Betreff wirkt

Viele ignorieren den Betreff einer E-Mail, wenn er ständig dem Schema “Re: Irgendeine irrelevante Info” entspricht. Im schlimmsten Fall wird die Nachricht als Spam interpretiert und gelöscht. Ein guter Betreff hingegen erhöht die Chance, dass die E-Mail auch wirklich gelesen wird.

5. Sprachliche Grundlagen gelten nicht nur im Gespräch

Dass es sich um eine E-Mail handelt, bedeutet nicht, dass wir wie Erstklässler schreiben oder SMS-Kurzsprache verwenden müssen. Solche Mails strahlen Faulheit und fehlende Sorgfalt aus. Wenn du keine Zeit für eine saubere Antwort hast, heb sie dir für später auf. Halte E-Mails kurz, aber ignoriere nicht einfach die Grundlagen von Rechtschreibung und Grammatik.

6. Fass dich kurz

E-Mails dürfen ruhig kurz und prägnant sein. Wenn eine doch mal länger sein muss, teile sie in Abschnitte auf, die gut zu lesen sind. Grundsätzlich sollte eine E-Mail aber nicht aus mehr als fünf oder sechs Sätzen bestehen. Das macht es sowohl dem Schreiber als auch der Leserin einfach, den Kerngedanken zu erfassen.

(An dieser Stelle wandte meine Freundin ein, dass diese Längenbeschränkung natürlich nicht für den freundschaftlichen Austausch in Form “elektronischer Briefe” gilt.)

7. Bestätige wichtige E-Mails

Wenn dir jemand wichtige Dokumente, Dateien oder Nachrichten schickt, stelle sicher, dass du zumindest mit einer kurzen Bestätigung antwortest. Damit vermeidest du Unsicherheit beim Absender, ob alles angekommen ist.

8. Leg dir Standard-Antworten zurecht

Bei immer wiederkehrenden Antworten bereitest du am besten Textbausteine vor, die du als Datei auf Platte oder im Entwürfe-Ordner deines Postfachs bereitlegen kannst. Vor dem Absenden solltest du den Text noch personalisieren, zum Beispiel durch Einfügen des Namens des Empfängers.

Auf diese Art bitte ich z.B. Kollegen, dass sie Aufträge an mein Team nicht per Massenmail, sondern über das Ticketsystem einreichen mögen.

Es gibt Software (z.B. RapidoWrite für den Mac), die das Einfügen vorgefertigter Textbausteine sehr komfortabel macht.

9. Vorsicht bei Antworten an alle

E-Mails an große Empfängerkreise tragen immer die Gefahr mit sich, Leute mit uninteressanten Antworten zu belästigen oder sich gar vor der ganzen Gruppe zu blamieren. Je kürzer die Empfängerliste, desto besser. Neue Mitarbeiter sollten auf diesen Stolperstein aufmerksam gemacht werden.

10. Lege dir eine Signatur an

Mit einer gehaltvollen, aber nicht zu langen Signatur sehen E-Mails professionell aus und ersparen es dem Absender, ständig die gleichen Informationen eintippen zu müssen. Der Signatur kann der Empfänger alternative Kontaktmöglichkeiten und zusätzliche Informationen über den Absender entnehmen.

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