30 Minuten. Meistens die Standard-Dauer von Besprechungen, die über Outlook organisiert werden. Sie hat zur Folge, dass so manche Besprechung länger dauert als nötig und außerdem danach die Zeit fehlt, pünktlich zur nächsten Besprechung zu erscheinen, weil diese ebenfalls wieder auf einer 30-Minuten-Grenze liegt.
Nicole Steinbok hat sich dafür eine Lösung ausgedacht und präsentiert sie in folgendem (englischsprachigen) Video in Form eines iGNiTe-Vortrags:
Das im Vortrag erwähnte Poster findest du auf www.22minutemeeting.info.
Das Format der iGNiTe-Vorträge mit exakt 20 Folien à 15 Sekunden ist übrigens eine weitere Abhilfe für einen weit verbreiteten Zeitfresser: lange, ineffiziente Präsentationen.
moreSchon oft habe ich es erlebt, wie Teilnehmer nach einer mehr oder weniger fruchtlosen Besprechung mal kurz überschlugen, was diese Zusammenkunft dem Unternehmen in etwa an Kosten verursachte. Es ist gut, sich diese Gedanken zu machen, denn Zeit ist hier wirklich Geld. Nur ist es im Nachhinein zu spät!
Früher setzt die Besprechungskosten-Uhr an, auf die ich über Gerald Hensel gestoßen bin:

Man stellt sie einfach zu Beginn einer Besprechung auf den Tisch und gibt die Anzahl der Teilnehmer sowie deren durchschnittlichen Stundensatz ein. Ein Druck auf den beleuchteten Knopf startet den Kostenzähler. Er erinnert alle Teilnehmer daran, dass es nicht nur Zeit und Nerven spart, sich kurz zu fassen und auf ein konkretes Ergebnis hinzuarbeiten.
Das Gerät trägt den Namen “Bring TIM!®”, wobei “TIM” für “Time Is Money” steht, und ist auf http://www.bringtim.com/ erhältlich.
more“Gähn — schon wieder eine Tippsammlung, wie man Meetings gut vorbereitet und durchführt? Wie langweilig!”
Nein, dies soll kein Nullachtfünfzehn-Rat werden. Shira Levine verfolgt einen ganz anderen Ansatz für die produktive Nutzung der Zeit, die wir in Besprechungen verbringen. Auf OpenForum.com hat sie Ihre Liste “10 produktive Sachen, die man heimlich in Meetings tun kann” veröffentlicht. Jeden Punkt hat sie mit konkreten Beispielen versehen, die ich hier auslasse:
Als Bonuspunkt fügte Shira dann noch “Körperpflege” hinzu.
Vielleicht sollte jemand, in dessen Besprechungen sich die Kollegen nur noch mit solchen Beschäftigungen zu helfen wissen, sich selbst mal Vorschlag Nr. 5 zu Herzen nehmen. Am besten außerhalb einer Besprechung.
(via ToolBlog)
PS: Von einem auffälligen Beispiel für wirklich effektive Besprechungsführung berichtet die BusinessWeek.
moreDie Instant-Messaging-Applikation gehört zu den ersten Programmen, die viele auf Produktivität bedachte Anwender beenden, wenn sie mit ihrer Arbeit ernsthaft vorankommen wollen. Schließlich gelten Unterbrechungen durch plauderhafte Buddys als Gift für effektives Arbeiten.
Nun haben aber amerikanische Wissenschaftler in einer Studie über Instant Messaging im Büro herausgefunden, dass IM durchaus helfen kann, die Produktivität und Konzentration zu verbessern.
Die an den Universitäten Irvine und Columbus arbeitenden Forscher stellten durch Beobachtung von rund neunhundert Büroangestellten fest, dass eine Unterbrechung per IM-Fenster weit weniger störend wirkt als ein Telefonanruf oder gar das persönliche Erscheinen am Schreibtisch des Kollegen. Zudem kann man per IM-Statusmeldung oder durch vorübergehendes Beenden der Software signalisieren, dass man gerade konzentriert arbeiten und nicht gestört werden möchte.
Ich werde gleich mal ein paar Kollegen neu in meine Buddyliste eintragen. Mein Jabber-Konto hat übrigens die Kennung “geewiz@web.de”. Kontaktanfragen meiner Leser sind mehr als willkommen, aber beachtet bitte meine Statusmeldung.
(Via new-worxs.de)
more
Neue Kommentare