Oft hat man in Teams und Gremien das Gefühl, dass das Vereinbaren von Terminen länger dauert als das geplante Treffen an sich. Der eine hat nur Dienstags Zeit, die andere geht Donnerstags in Urlaub, und für den dritten kommt ein Montagstermin gar nicht in Frage. Nach kurzer Zeit beschleicht einen das Gefühl, am besten einen Termin im nächsten Jahr anzupeilen, wo hoffentlich noch kaum jemand etwas vorhat. Kann man für die Terminplanung nicht mal zusammen an einen Tisch sitzen, wird das Ganze zu einer echten Nervenprüfung.
Erleichterung ist mit Doodle in Sicht. Und wer hat’s erfunden? Die Schweizer.
Auf der Doodle-Website kann man ohne viel Federlesens eine Beschreibung und die in Frage kommenden Tage für den zu findenden Termin eintragen und die daraus entstehende URL per E-Mail an alle gewünschten Teilnehmer senden. Die können dann ankreuzen, welcher Tag passt und welcher nicht. Zur endgültigen Entscheidung kann der Organisator dann ablesen, welches der günstigste Termin ist, den die meisten wahrnehmen können.
Doodle gehört zur Kategorie “einfach, aber wirkungsvoll”. Der Dienst hat mir schon bei vielen Gelegenheiten geholfen, den Terminplanungsaufwand auf ein Minimum zu reduzieren.
Gerhard von abseits.de hat neben seiner Beschreibung auch gleich ein Anwendungsbeispiel “Feierhof 2007″ veröffentlicht.
(via Basic Thinking)
moreOhne Bookmarks kommt niemand aus, der das WWW nutzt. Zumindest die Websites, die man regelmäßig besucht, will man in Form eines Lesezeichens abspeichern. Um auch bei einer wachsenden Sammlung den Überblick zu behalten, kann man Bookmarks bei allen Browsern in verschiedenen Ordnern ablegen. Es gibt aber einige Gründe, warum es dabei trotzdem immer wieder zu Problemen kommt, zum Beispiel:
Mit steigender Anzahl von Lesezeichen verschärfen sich diese Probleme. Abhilfe wollen “Social Bookmarking”-Dienste im Web schaffen; der Klassiker unter ihnen heißt “del.icio.us”:http://del.icio.us. Mit seiner Hilfe ist meine Sammlung inzwischen auf über 1000 Web-Lesezeichen angewachsen. Und trotz dieser Menge kann ich sie so effektiv durchsuchen, dass ich immer wieder gefragt werde: “Wie findest du immer so schnell die passende Website?”
Der Schlüssel zu dieser Effizienz liegt in der Organisation der Bookmarks. del.icio.us geht bei ihrer Einordnung einen Weg, den man aus der Leihbibliothek kennt: Verschlagwortung, neudeutsch als “Tagging” bezeichnet. Jeder abgelegten URL dürfen dabei beliebig viele “Tags” zugeordnet werden. Bei der Suche gibt man später wieder ein oder mehrere Tags an und bekommt alle passenden Bookmarks aufgelistet.
Das soziale am “Social Bookmarking” ist, dass jeder auch in den Sammlungen der anderen del.icio-us-Anwender stöbern kann. Man kann sogar beliebige Tag-Kombinationen als RSS-Feed abonnieren und erhält so eine Quelle stets neuer Bookmark-Tipps zu einem Thema. Zusätzlich können Hinweise auf interessante Fundstellen auch in die andere Richtung fließen, indem man über die Benachrichtigen-Funktion Bekannte aktiv auf neu gefundene Websites aufmerksam macht.
Um eine Website in der eigenen Sammlung abzulegen, bietet del.icio.us zum einen ein simples Eingabeformular, zum anderen aber auch ein sogenanntes Bookmarklet an. Dieses wird in den Browser-Bookmarks abgelegt, am besten ständig klickbereit in der Werkzeugleiste.Weil es sich aber nicht um ein normales Bookmark handelt, sondern um ein kleines Javascript-Programm, erhält man beim Klick darauf ein Eingabeformular, um die URL der gerade angezeigten Website in der Sammlung zu versenken.
Die endgültige Integration in den Browser bietet das del.icio.us-Addon für den Firefox. Es erweitert dessen Werkzeugleiste um zwei neue Knöpfe: Der eine dient der Ablage der aktuellen Website bei del.icio.us, der andere ermöglicht das direkte Suchen. Beim Abspeichern einer URL prüft das Addon, ob sie bereits von anderen Anwendern abgelegt wurde und zeigt die von ihnen vergebenen Tags als Vorschläge an. Das Firefox-Addon macht das Abspeichern komfortabel und die Suche einfach — die optimale Grundlage für eine florierende Bookmarksammlung, die von überall aus zugänglich ist, wo man einen Webzugang hat.
Nutzt Ihr Social-Bookmarking-Dienste? Für welchen habt Ihr euch entschieden? Schreibt einen Kommentar über Eure eigenen Erfahrungen!
moreVitalist ist eine Web-2.0-Anwendung, um Aufgaben zu verwalten. Ihr liegt das “Getting Things Done”-Konzept von David Allen zugrunde, was man auf Anhieb daran erkennt, dass sie mit “Nächsten Aktionen”, “Kontexten” und “Projekten” arbeitet.
Ich selbst habe mich entschieden, alle meine beruflichen und privaten Aufgaben mit Hilfe von Vitalist zu verwalten. In diesem Artikel will ich einen kurzen Einblick in die Gründe dafür geben.
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