Wenn mir ein längerer Zeitraum zur Erledigung kleinerer Aufgaben zur Verfügung steht, arbeite ich gern nach der 20-10-5-Methode: 20 Minuten konzentrierte Arbeit, 10 Minuten Information (RSS-Feeds) und Kommunikation (E-Mail) und 5 Minuten AFK (Away From Keyboard). Danach gehts wieder von vorn los. So schrumpft die Aufgabenliste schneller als meine Motivation.
Als Zeitnehmer eignen sich dabei Eieruhren, Weckprogramme oder die Kalender-Software. Einen Tipp für Leute, die Hintergrundmusik nicht beim Arbeiten stört, fand ich im “The Clutter Diet Blog”: Time Yourself with Your iPod!. Der iPod hat einen eingebauten Schlaftimer, der ihn nach einer voreingestellten Zeit abschaltet. Nun lässt sich dieser auch als Arbeitstimer verwenden: wenn die Musik aufhört, darf man auch die Arbeit für kurze Zeit hinlegen1.
Die rüde Unterbrechung durch den Schlaftimer empfinde ich sogar als hilfreich, denn ich ertappe mich oft dabei, dass ich die Software-Eieruhr einfach wegklicke und weitermache; besonders fatal ist das in der 10-Minuten-Phase. Deshalb bestimmt jetzt der iPod meine Arbeitsphasen.
Insbesondere Arbeit, die einen länger beschäftigt, geht oft mit etwas Musik im Hintergrund besser vonstatten. Wichtig ist natürlich, dass die Untermalung nicht zu aufdringlich ist, sondern als Klangteppich im Hintergrund bleibt.
Ich persönlich habe dazu einige Playlists in iTunes, die ich auf Knopfdruck abrufen kann. Sie enthalten unter anderem die gesammelten Werke von Enya und Jazz-Stücke aus der Rubrik “Fahrstuhlmusik”. Auch das Webradio-Verzeichnis von iTunes enthält in den Sektionen “Ambient” und “Jazz” passende Stationen, zum Beispiel SmoothJazz.com.
Im Starbucks, wo ich diesen Artikel gerade schreibe, läuft meist ohnehin brauchbare Musik. Und meinen iPod habe ich ohnehin überall dabei; im Zug bin ich immer sehr dankbar für meine Stupidity Shield™ Ohrstöpsel1, die mir ablenkungsfreies Arbeiten ermöglichen.
Wie haltet ihr das? Musikuntermalung bei der Arbeit — hilfreich oder störend? Wie heißen die Top 5 eurer Work-your-ass-off-Charts?
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