Selbstadministration (weekly)

on November 2nd, 2008 by Jochen


Posted from Diigo. The rest of my favorite links are here.

more

Ist GTD organisierte Religion?

on September 10th, 2008 by Jochen

“Ich bin immer skeptisch, wenns um organisierte Religionen geht”, erklärte Martin in Bits und so #107, als das Gespräch der Podcast-Runde auf OmniFocus, eine GTD-Applikation für Mac und iPhone, kam. Ein interessanter Gedanke! Gewisse Anmutungen einer Religion hat man schon, wenn man sich die Anhänger des “Getting Things Done”-Konzepts anschaut.

Prüfen wir mal die naturwissenschaftliche Definition von Religion, wie sie in der Wikipedia zu finden ist:

Evolutionsforscher wie der Biologe Richard Dawkins und die Psychologin Susan Blackmore stellten die Theorie der Meme auf, und versuchten damit das Phänomen Religion zu erfassen. Dawkins bezeichnet 1991 eine Religion als Gruppe von Ideen und Denkmustern, die sich gegenseitig bestärken und gemeinsam auf ihre Verbreitung hinwirken (Memplex).

Passt. Man muss nur mal die Ergebnisse einer Twittersuche nach GTD anschauen. Es soll sogar Leute geben, die GTD ganze Blogs widmen. :-)

Grundlage dieser Einordnung bildet die Beobachtung, dass durch Religionen Handlungen und Überzeugungen erfolgreich verbreitet werden können, die außerhalb ihres religiösen Kontexts sinnlos scheinen oder im Gegensatz zur objektiven Realität stehen.

Ich zitiere Winnie aus obiger Bits-und-so-Folge: “Ich kann nicht für jeden Ort, wo ich einkaufe, einen Kontext anlegen. Das ist Schwachsinn.” Aber genau so in David Allens Buch veranschaulicht. :-)

Voraussetzung zur Verbreitung von religiösen Gedanken sind laut Dawkins die Bereitschaft zur wörtlichen Weitergabe von Glaubenssätzen und zur Befolgung der in ihnen kodierten Anweisungen.

Wer denkt da nicht gleich an die 2-Minuten-Regel und das konsequente Aufteilen von “Projekten” in “Nächste Aktionen”, die wir wieder in “Kontexte” einordnen?

Da haben wirs. Mit David Allen als oberstem Propheten ist Getting Things Done nicht nur religiöse Organisation, sondern auch organisierte Religion! Wahrscheinlich sogar die bestorganisierte Religion. Jedenfalls, wenn man von den sündigen Jüngern absieht, die die rituelle Reinigung, von Insidern “Weekly Review” genannt, auslassen.

more

Things to Not Get Done

on März 18th, 2008 by Jochen

Im Artikel “Produktiver werden durch ein freundliches ‘Nein!’ geht imgriff.com auf eine wichtige Methode der Selbstorganisation ein, nämlich die “Negative Erwartungsbestätigung Interessierter Nachfragen”, abgekürzt: NEIN.

So effektiv die Verfahren zur Verwaltung von Aufgaben auch sind, seien es GTD oder ABC-Priorisierung oder andere, sie können nur den Mangel verwalten. Ich meine den Mangel an Gedächtnis, an Zeit, an Geschwindigkeit, an Motivation oder Energie. Dieser Mangel verhindert schließlich, dass wir alle Aufgaben immer sofort und zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten erledigen können.

Wollen wir das Dilemma, in das uns die übliche Vielzahl an Aufgaben bringt, vermeiden, statt es nur abzumildern, müssen wir das Wachstum unserer To-Do-Listen verhindern. Ein freundliches, aber bestimmtes “Nein” ist der Schlüssel dazu.

Was Ja-Sager von Nein-Sagern unterscheidet und wie Sie eine effektive Ablehnung formulieren — insbesondere, wenn sie dem Chef gilt –, finden Sie auf imgriff.com.

more

Video: GTD-Vortrag bei Google

on Januar 21st, 2008 by Jochen

Auf YouTube habe ich gerade einen Vortrag gefunden, den David “The Dave” Allen im Oktober bei Google hielt. Er handelt natürlich von seinem Konzept “Getting Things Done” und trägt den Titel “GTD and the Two Keys to Sustaining a Healthy Life and Workstyle” — “GTD und die zwei Schlüssel zu einem gesunden Leben und Arbeitsstil”.

Der Vortrag dauert 45 Minuten, die es wert sind.

Zitate:

  • “If my mind had a mind, I wouldn’t need a system.”
  • “Your mind does a crappy job but it can’t give it up until it absoluty knows there’s a better system.”
  • “There is usually an inverse proportion between the amount something is on your mind and the amount it is getting done.

more

Anxiety: Einfache Aufgabenverwaltung auf dem Mac

on Dezember 12th, 2007 by Jochen

Ich persönlich nutze für die Verwaltung meiner vielen Aufgaben lieber Anwendungen mit großem Funktionsumfang wie iGTD. Wer leichtgewichtige Applikationen bevorzugt, für den sind TaskPaper oder das jetzt erschienene Anxiety die bessere Wahl.

Anxiety ist eine kleine, aber feine Software für den Mac, die Aufgaben verwaltet und sie mit iCal und Apple Mail abgleicht. Der Anwender hat es mit ihr dreifach einfach: Sie braucht nur wenig Platz auf dem Desktop, ihr Design ist minimalistisch und sie ist kostenlos.

Mit einem Klick auf ihr Icon in der Menüleiste wird eine Aufgabenliste ein- und ausgeblendet. Durch Drücken der Return-Taste öffnet sich der Eingabedialog für eine neue Aufgabe, die hier auch einem bestimmten Kalender zugeordnet werden kann.

Neue Aufgabe

Unter Mac OS X Leopard wandert die Aufgabe über iCal schließlich auch in Mail. Mittels Doppelklick auf den Listeneintrag kann die jeweilige Aufgabe bearbeitet werden und ist sie erledigt, wird sie abgehakt und verschwindet.

Wer seine Aufgaben gern ohne viel Aufwand verwalten möchte, dem bietet Anxiety eine hübsche, effektive Lösung.

more

Login