TaskPaper ist in seiner reduzierten Schlichtheit geradezu genial.
Das sagt jedenfalls Ralf auf Twitter. Grund genug, sich die Organisationssoftware genauer anzuschauen.

TaskPaper ist im Grunde nicht mehr als eine grafische Oberfläche zur Pflege von Aufgabenlisten. Die Software ist für den Mac und speichert alle Informationen in einer simplen Textdatei. In meinem GTD-Vortrag habe ich ja betont, dass wir unsere Zeit und Energie nicht auf die Verwaltung, sondern auf die Erfüllung unserer Aufgaben verwenden sollten. Genau in diese Kerbe schlägt TaskPaper durch sein einfaches Konzept:
Wem also iGTD zu überzüchtet erscheint (ich persönlich mag die Funktionsvielfalt und Integration der Software), könnte mit TaskPaper glücklicher werden.
Übrigens: Wer schon selbst auf die Idee gekommen ist, seine Aufgaben einfach in einer Textdatei auf dem Mac zu pflegen und dazu den Editor Textmate benutzt, kann das mit dem Tasks bundle auch komfortabler gestalten.
moreUnter diesem Titel habe ich heute einen Vortrag beim BlogCamp Switzerland in Zürich gehalten. Dabei ging ich darauf ein, wie ich das “Getting Things Done”-Konzept auf das Bloggen anwende.
Peter Hogenkamp hat eine Kurzfassung des Vortrags live gebloggt. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich WoW nur aufgrund seiner Publikumswirksamkeit als mein “soziales Leben” bezeichnet habe.
Die Folien zu meinem Vortrag “Getting Blogs Done” können Sie hier herunterladen.
moreIch bin in den letzten Monaten so oft nach dem “Getting Things Done”-Konzept gefragt worden, dass ich schließlich einen Vortrag darüber verfasst und inzwischen auch schon mehrfach gehalten habe. Heute habe ich ihn nun als Video zum Online-Anschauen produziert:
Link: sevenload.com
Der Vortrag wird Grundlage eines Online-Workshops sein, den ich demnächst auf Freistil-Consulting anbieten werde.
moreDas Ziel von “Getting Things Done” ist es, die Menge von Aufgaben zu beherrschen, mit der man kämpft, und dabei gleichzeitig entspannt zu sein. Du hast vielleicht noch nicht alles erledigt, aber alles im Griff. Diese Entspannung soll auch dann nicht schwinden, wenn man sich die offenen Aufgaben anschaut, um einige zu anzupacken. Was bringt es, zu sehen, dass ich noch zur Bank muss, wenn ich gerade mein Abendessen hatte und jetzt noch ein wenig am Computer sitze? Das ist eine Aufgabe, über die ich im Moment weder nachdenken noch mir Sorgen machen sollte. Das GTD-Kontext verteilt deshalb alle Aufgaben auf Kontext-Listen, die mir nur diejenigen zeigt, die ich in meiner jeweiligen Situation auch erledigen kann.
Naheliegend sind Kontexte wie “@Telefon”, denn dessen Aufgaben kann ich nur erledigen, wenn ich gerade ein Telefon in Reichweite habe und meine Umgebung das Telefonieren auch zulässt. Aber wenn ich nur zuhause telefonieren kann, weil ich im Büro keine Privatgespräche führen darf und kein Handy besitze, reicht auch der Kontext “@Zuhause”. “@Lesen” hingegen ist kein Kontext, sondern eine Kategorie. Lese-Aufgaben sollten dem Kontext zugeordnet werden, in dem ich Zugriff auf den Lesestoff habe und zum Lesen komme. PDF-Dateien kann ich in “@Computer” lesen, Webseiten in “@Online” und meinen Steuerbescheid in “@Zuhause”.
Im Laufe der Zeit lernt man, sinnvolle Kontexte von Scheinkontexten zu unterscheiden. Glücklicherweise erspart uns Rolf F. Katzenberger leidvolle Irrwege durch seinen Artikel “Was ist (k)ein GTD-Kontext?“. Rolf erklärt darin, was sinnvolle Kontexte sind und wie sie sich von Scheinkontexten unterscheiden. Wer GTD effektiv einsetzen will, für den ist der Artikel ein Muss.
moreKein ausgefeilter Artikel, sondern einfach eine Erfahrung, die ich gerade wieder neu gemacht habe und spontan aufschreiben will: Unordnung um mich herum verursacht Unordnung in meinem Kopf.
Ich bin bei weitem kein Pedant und Sauberkeitsfanatiker vor dem Herrn. Da bleibt schon mal das Bett ungemacht oder Zeug auf dem Schreibtisch liegen. Jetzt saß ich aber gerade eine Stunde an demselben, ohne mich entscheiden zu können, was ich denn nun erledigen wolle. Flaute im mentalen Segel.
Bis mir schlagartig meine nächste Aktion klar wurde: Aufräumen! Jetzt ist das Bett gemacht, die Klamotten im Schrank, die Zeitschriften im Regal und das Geschirr in der Spüle. Und ich fühle mich so viel besser! Plötzlich ist die Motivation da, nach diesem Blogeintrag gleich mein iGTD zu starten und nachzuschauen, was als nächstes fällig ist.
Kreatives Chaos hin oder her — wenn es darum geht, das Wesentliche zu erkennen, muss das Unwesentliche aus dem Sichtfeld. Am besten an einen sinnvollen Ablageplatz oder in einen Sammler, aus dem wir es später der Erledigung zuführen. Hm. Das Konzept kommt mir jetzt aber bekannt vor…
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