Die Fähigkeit, auch die Dinge gut zu erledigen, die man nicht mag, ist unabdingbar für Erfolg.
Diesem Satz von Donald Latumahina auf LifeHack.org findet meine volle Zustimmung. Wenn ich Bewerbungen sichte, gebe ich zwar mehr auf die praktischen Ergebnisse als auf die Noten im Abschlusszeugnis, aber irrelevant sind diese Noten auch wieder nicht: sie zeigen nämlich auch, ob der Bewerber (Bewerberinnen sind leider das vierblättrige Kleeblatt der IT) bereit ist, sich auch mal mühsam durchzubeißen. Das gehört einfach zur Realität dazu — in jeder Branche.
Donald gibt in seinem englischsprachigen Artikel gute Tipps, wie man die dazu nötige Motivation erzielen kann. Ich gebe sie hier gern auf Deutsch weiter, denn sie passen sehr gut zu meiner Einstellung zur Arbeit und ich kann sie aus eigener Erfahrung bestätigen.
Wir sehen eine ungeliebte Angelegenheit oft nicht als Teil einer größeren Sache, die uns später von großem Nutzen sein wird. Sobald wir uns den bewusst machen, wird’s leichter.
Aus den meisten Erfahrungen kann man etwas lernen. Wenn wir davon gerade nichts sehen, konzentrieren wir uns vielleicht zu sehr auf die negativen Aspekte.
Liebe ist eine mächtige Quelle für Motivation. Plötzlich packen wir selbst die langweiligsten Dinge an und haben sogar Spaß dabei.
Spaß kommt nicht allein von der Aufgabe selbst, sondern von der Interaktion mit den anderen Beteiligten. Selbst wenn die Aktivität selbst nicht gerade der Bringer ist, kann Kooperation reiche Erfahrungen vermitteln. Das ist auch ein Grund, warum dir Spaß macht, was du tust.
Je mehr du denkst oder gar aussprichst, dass du eine Aktivität nicht magst, desto geringer wird die Chance, doch Spaß dabei zu haben. Die obigen Punkte helfen dabei, positive Dinge zu finden, die man denken und über die man sprechen kann. Sei es der langfristige Gewinn, der daraus entsteht, oder die nette Zusammenarbeit mit Leuten. Konzentriere dich auf diese positiven Dinge; denke und sage nie etwas Negatives.
Vielleicht hast du nicht immer den Luxus, aussuchen zu können, mit dem du zusammenarbeitest. Aber wo immer es geht, solltest du positiv eingestellte Leute zusammensuchen. Wähl die Leute aus, von denen du weisst, dass sie Leidenschaft für die betreffende Aufgabe entwickeln. Diese Leidenschaft steckt an und du kannst daraus Energie ziehen, selbst eine positive Einstellung zu bewahren und Spaß an der Aufgabe zu haben.
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