16 Wege in einen guten Tag

on Oktober 27th, 2008 by Jochen

Es ist mal wieder Montag. Ich bin heute morgen einigermaßen wach aus dem Bett ins Bad gekrochen, hab mich frisch gemacht und angezogen, mein Müsli verdrückt und mich auf den Weg zur Haltestelle gemacht. Das ungewohnte Tageslicht, zusammen mit dem Kaffee vom Bäcker, hat mich immerhin stark genug angetrieben, diesen Blogeintrag zu schreiben. So richtig fit für den Tag werd ich wohl aber erst im Büro sein. Irgendwie macht das nicht so wirklich Spaß.

Es geht auch anders. Auf “The Coach Approach” erklärt Lora Banks in 16 Ways to Jumpstart Your Day, welche Routinen helfen, gut in den Tag zu starten:

  1. Treibe Sport. Du fühlst dich besser. Du siehst besser aus. Und mit der Zeit verbessert sich auch deine Gesundheit.
  2. Atme. Kräftig Durchatmen macht den Kopf frei und versorgt Hirn und Körper mit mehr Sauerstoff.
  3. Sei dankbar. Wertschätzung gibt Auftrieb.
  4. Durchbrich die Routine. Bring dein Hirn auf Trab, indem du einfach mal was anders tust als sonst.
  5. Fang am Abend vorher an. Geh die wichtigsten Dinge durch, um die du dich morgen kümmern willst. Dein Unterbewusstsein fängt schon mal damit an.
  6. Plane. Wenn du den vorigen Punkt nicht beherzigt hast, mach einen Plan für heute. Mach dir Notizen der Dinge, die heute deine Aufmerksamkeit brauchen.
  7. Meistere deine E-Mail. Öffne erst dein Postfach, wenn du für den Reaktions-Modus bereit bist. Sonst lenken dich die neuen Herausforderungen nur ab vom Hier und Jetzt.
  8. Arbeite bewusst. Kläre kurz mit dir selbst: Was willst du heute erreichen? Was willst du (er-)schaffen? Wie willst du dich fühlen? Welche Wirkung willst du in der nächsten Besprechung erzielen?
  9. Vorsätze. Wenn du sowas magst, lies sie leise, lies sie laut, sing sie — was auch immer dich in eine positive Stimmung versetzt.
  10. Zuneigung. Umarme deinen Schatz. Hab Sex, bevor die Kinder wach werden. Gib ihnen einen Abschiedskuss und sag ihnen, dass du sie liebst.
  11. Inspirierende Musik. Gib dir Schwung auf die Ohren. Oder sogar in den Körper und tanze ein bisschen.
  12. Natur. Wenn du das Glück hast, einfach ins Grüne zu kommen, geh ein bisschen spazieren oder genieß eine Tasse Kaffee auf der Terasse. Die Natur wirkt Wunder. Schon in wenigen Minuten.
  13. Lies. Heb dir die Zeitung für später auf und lies erstmal etwas Inspirierendes wie eine tolle Biographie, Erfolgsgeschichte oder einen spirituellen Text. Ein paar Seiten reichen.
  14. Iss dein Müsli. Ein gesundes, vollwertiges Frühstück gibt eine gute Basis für den Tag. Auch wenn du gar nicht hungrig bist — schon ein Apfel bringt den Stoffwechsel in Gang.
  15. Selbstpflege. Meditiere. Reflektiere. Schreib ein persönliches Tagebuch.
  16. Folge deinem natürlichen Rhythmus. Wenn du jemand bist, der etwas Zeit zum Hochfahren braucht, dann gönn sie dir auch. Wenn du schon energiegeladen aufwachst, spring zunächst in die Jogginghosen und erst danach in den Anzug.

Frage an die Leser: Wie startet ihr in den Tag, was gibt euch den nötigen Kick?

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Wie man Spaß an der Arbeit behält

on November 2nd, 2007 by Jochen

Die Fähigkeit, auch die Dinge gut zu erledigen, die man nicht mag, ist unabdingbar für Erfolg.

Diesem Satz von Donald Latumahina auf LifeHack.org findet meine volle Zustimmung. Wenn ich Bewerbungen sichte, gebe ich zwar mehr auf die praktischen Ergebnisse als auf die Noten im Abschlusszeugnis, aber irrelevant sind diese Noten auch wieder nicht: sie zeigen nämlich auch, ob der Bewerber (Bewerberinnen sind leider das vierblättrige Kleeblatt der IT) bereit ist, sich auch mal mühsam durchzubeißen. Das gehört einfach zur Realität dazu — in jeder Branche.

Donald gibt in seinem englischsprachigen Artikel gute Tipps, wie man die dazu nötige Motivation erzielen kann. Ich gebe sie hier gern auf Deutsch weiter, denn sie passen sehr gut zu meiner Einstellung zur Arbeit und ich kann sie aus eigener Erfahrung bestätigen.

Schau auf den langfristigen Nutzen.

Wir sehen eine ungeliebte Angelegenheit oft nicht als Teil einer größeren Sache, die uns später von großem Nutzen sein wird. Sobald wir uns den bewusst machen, wird’s leichter.

Finde heraus, was du daraus lernen kannst.

Aus den meisten Erfahrungen kann man etwas lernen. Wenn wir davon gerade nichts sehen, konzentrieren wir uns vielleicht zu sehr auf die negativen Aspekte.

Stell dir vor, dass du es für jemanden tust, den du liebst.

Liebe ist eine mächtige Quelle für Motivation. Plötzlich packen wir selbst die langweiligsten Dinge an und haben sogar Spaß dabei.

Genieße die Interaktion mit Anderen.

Spaß kommt nicht allein von der Aufgabe selbst, sondern von der Interaktion mit den anderen Beteiligten. Selbst wenn die Aktivität selbst nicht gerade der Bringer ist, kann Kooperation reiche Erfahrungen vermitteln. Das ist auch ein Grund, warum dir Spaß macht, was du tust.

Denke und sage Positives.

Je mehr du denkst oder gar aussprichst, dass du eine Aktivität nicht magst, desto geringer wird die Chance, doch Spaß dabei zu haben. Die obigen Punkte helfen dabei, positive Dinge zu finden, die man denken und über die man sprechen kann. Sei es der langfristige Gewinn, der daraus entsteht, oder die nette Zusammenarbeit mit Leuten. Konzentriere dich auf diese positiven Dinge; denke und sage nie etwas Negatives.

Triff dich mit leidenschaftlichen Leuten.

Vielleicht hast du nicht immer den Luxus, aussuchen zu können, mit dem du zusammenarbeitest. Aber wo immer es geht, solltest du positiv eingestellte Leute zusammensuchen. Wähl die Leute aus, von denen du weisst, dass sie Leidenschaft für die betreffende Aufgabe entwickeln. Diese Leidenschaft steckt an und du kannst daraus Energie ziehen, selbst eine positive Einstellung zu bewahren und Spaß an der Aufgabe zu haben.

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