Websites konzentriert lesen mit Readability

on März 8th, 2009 by Jochen

Texte auf Websites zu lesen macht nicht immer Spaß. Komplexe Layouts mit zahllosen Links und Informationen, “individuelle” Farb- und Schriftgestaltung sowie die unvermeidbaren, nach Aufmerksamkeit heischenden Werbeflächen machen es schwer, einen Text konzentriert zu lesen. Schade, denn viele Texte sind es wirklich wert, dass man ihnen Aufmerksamkeit schenkt.

Wer die Inhalte einer Website per RSS-Feed abonnieren kann, ist froh, dass der RSS-Reader die rohen Inhalte gefällig auf dem Bildschirm darstellt. Leider ziehen es manche Website-Betreiber vor, nur Teaser per Feed zu veröffentlichen, um die Leser dann doch auf die Website zu ziehen.

Wie schön wäre es, einen Filter zu haben, der alles schmückende Beiwerk entfernt und das Wesentliche gefällig formatiert anzeigt!

Und es gibt jetzt diesen Filter. Er heißt “Readability” und ist ein sogenanntes Bookmarklet, das in jedem gängigen Webbrowser funktioniert.

Wer es nutzen will, darf auf der Readability-Homepage zunächst auswählen, in welchem Stil, mit welcher Schriftgröße und welcher Randbreite die gefilterten Texte dargestellt werden sollen. Anschließend zieht man den Readability-Link einfach in die Lesezeichenleiste des Webbrowsers. Es handelt sich dabei nicht um ein herkömmliches Lesezeichen, sondern um ein kleines Javascript-Programm. Diese Form intelligenter Lesezeichen bezeichnet man als Bookmarklet.

Klickt man das Bookmarklet an, wirkt es seine Magie und reduziert die aktuell angezeigte Website auf das Wesentliche. So wird dann aus dem Informationsdschungel dieser Website…

article-original.png

…ein einfach zu lesender Text:

article-readable.png

Ich bin begeistert und lese ab sofort mit deutlich mehr Readability!

more

Gedanken online strukturieren mit MindMeister

on März 19th, 2008 by Jochen

Heute will ich mal wieder eine nützliche Anwendung empfehlen, die man dank WWW von überall aus benutzen kann: MindMeister.

MindMeister ermöglicht die Erstellung von Mind Maps im Web. Dabei werden die Mind Maps auf den Servern des Anbieters gespeichert und stehen dem Bearbeiter daher jederzeit zur Verfügung, ja sogar weiteren Personen, die zur Ansicht oder gar Bearbeitung berechtigt wurden.

Mind Maps gehen von einem zentralen Stichwort oder Gedanken aus und verzweigen sich dann immer mehr in Details und Teilaspekte1.

Ganz ehrlich: MindMeister begeistert mich. Bisher erstellte ich Mind Maps lokal auf meinem Rechner in der kostenlosen Anwendung Freemind. Trotz der Tatsache, dass MindMeister im Webbrowser abläuft, steht der Komfort der Bedienung Freemind in keiner Weise nach — sie ist sogar verblüffend ähnlich.

Den Umstieg auf MindMeister erleichtert die Importfunktion für Dateien der Applikationen Freemind und MindManager. Auch der umgekehrte Weg ist per Export möglich.

Nun mag eine Webanwendung so nutzerfreundlich sein wie sie will — ohne Internetverbindung ist sie tot. Das gilt aber nicht für MindMeister! Dank Google Gears verfügt sie über einen Offline-Modus, in dem sie zwar im Browser, aber ohne Internetverbindung abläuft. Schaltet man später wieder auf “online”, werden alle lokal gespeicherten Änderungen mit dem MindMeister-System synchronisiert.

MindMeister gibt es als kostenloses, aber auf sechs Maps beschränktes Angebot sowie als kostenpflichtige Premium-Version ohne Beschränkung, dafür aber mit verschlüsseltem SSL-Zugriff. Um sich einen Eindruck zu schaffen, darf man die Premium-Möglichkeiten für einen Monat kostenlos testen.

Ich arbeite intensiv mit Mindmaps, weil sie mir die schrittweise Verfeinerung meiner Ideen, Beobachtungen und Konzepte erleichtern. Dass ich sie auf MindMeister.com von überall aus bearbeiten und sogar mit anderen teilen kann, macht die 38,50 € im Jahr für das Premium-Angebot zu einem sehr interessanten Angebot.

  1. Mehr zu Mind Maps erklärt die Wikipedia. []

more

Abwechslung beim Schuhe-Binden

on Juni 18th, 2007 by Jochen

Seine Schuhe selbst binden zu können gehört zu den Meilensteinen der Kindheit. Danach passiert zu diesem Thema bei den meisten nichts mehr. Auch für mich ist das Binden der Schuhe entweder etwas, über das ich nicht nachdenke, oder aber etwas, das mich extrem nervt. Zum Beispiel, wenn ich im Schuhladen erst mal mühselig die Schnürsenkel in einen Schuh einziehen muss, bevor ich ihn anprobieren kann. Dabei kann das Schuhe-Binden wirklich Spaß machen, sobald man vom Standard-Verfahren abweicht!

shoelace.jpg

Auf der Turnschuh-Website Sneaker Freaker erklärt Ian Fieggen, der zu Recht den Beinamen “Professor Shoelace” trägt, 15 verschiedene Arten, wie man Schnürsenkel in Schuhe einziehen kann. Das Spektrum reicht von dem eher nüchternen “Sägezahn” bis hin zum zweifarbigen “Schachbrett” ohne sichtbaren Knoten.

Wer als Kopfarbeiter mal auf seine Füße aufmerksam machen möchte, findet in diesem Artikel und auf Ians Shoelace Site kreative Anregungen.

(via Lifehack.org)

more

Firefox-Textfelder vergrößern

on Juni 12th, 2007 by Jochen

Dank den neuen Anwendungen des Web 2.0 geben wir vermehrt Text in Browser-Formulare ein. Nichts anderes tue ich gerade bei der Eingabe dieses Artikels. Damit die Eingabe von Text einigermaßen komfortabel wird, haben sich WYSIWYG-Editoren etabliert. Manche Anwender nutzen sogar Browser-Plugins, die die Eingabe in einen lokal installierten Texteditor verlagern. Ich selbst bevorzuge Eingabeformate wie Markdown, die problemlos in einem simplen Textarea-Feld einzugeben sind, wie es jeder Browser kennt. Aber selbst dann habe ich oft mit einem lästigen Problem zu kämpfen: zu klein dimensionierte Eingabefelder.

Manche Web-Anwendungen bieten die Möglichkeit, die Größe des Textfelds selbst einzustellen und so auf die Größe meines Browserfensters anzupassen. Spätestens, wenn diese Personalisierung nicht vorgesehen ist, behelfe ich mir mit einem praktischen Firefox-Plugin namens Resizeable Form Fields. Das Plugin erweitert den Browser um die Funktion, jedes Eingabefeld einfach durch Ziehen mit der Maus in Breite und Höhe zu verändern.

Mit Resizeable Form Fields braucht niemand mehr umfangreiche Texte in viel zu kleine Eingabefelder zu tippen und dabei ständig scrollen zu müssen: einfach den Rand des Felds mit der Maus packen und auf die gewünschte Größe ziehen.

more

Terminplanung im Web

on Mai 5th, 2007 by Jochen

Oft hat man in Teams und Gremien das Gefühl, dass das Vereinbaren von Terminen länger dauert als das geplante Treffen an sich. Der eine hat nur Dienstags Zeit, die andere geht Donnerstags in Urlaub, und für den dritten kommt ein Montagstermin gar nicht in Frage. Nach kurzer Zeit beschleicht einen das Gefühl, am besten einen Termin im nächsten Jahr anzupeilen, wo hoffentlich noch kaum jemand etwas vorhat. Kann man für die Terminplanung nicht mal zusammen an einen Tisch sitzen, wird das Ganze zu einer echten Nervenprüfung.

Erleichterung ist mit Doodle in Sicht. Und wer hat’s erfunden? Die Schweizer. :-)

Auf der Doodle-Website kann man ohne viel Federlesens eine Beschreibung und die in Frage kommenden Tage für den zu findenden Termin eintragen und die daraus entstehende URL per E-Mail an alle gewünschten Teilnehmer senden. Die können dann ankreuzen, welcher Tag passt und welcher nicht. Zur endgültigen Entscheidung kann der Organisator dann ablesen, welches der günstigste Termin ist, den die meisten wahrnehmen können.

Doodle gehört zur Kategorie “einfach, aber wirkungsvoll”. Der Dienst hat mir schon bei vielen Gelegenheiten geholfen, den Terminplanungsaufwand auf ein Minimum zu reduzieren.

Gerhard von abseits.de hat neben seiner Beschreibung auch gleich ein Anwendungsbeispiel “Feierhof 2007″ veröffentlicht.

(via Basic Thinking)

more

Login