Zeit ist Geld: Meeting Tokens

on November 1st, 2007 by Jochen

Wenn man in Büros nach Zeitfressern fragt, kommt sehr schnell das Thema “Besprechungen” zutage. Auch ich brauche nicht lange nachzudenken, bis mir Termine der letzten Wochen einfallen, die reine Zeitverschwendung waren. Klar, ohne Besprechungen wird eine Zusammenarbeit an einem gemeinsamen Ziel nicht funktionieren. Aber wenn sie schlecht vorbereitet und gehalten werden, gehen schnell ganze Personentage flöten. Und das Schlimmste ist, dass sich manche Kollegen dann nicht einmal einer Schuld bewusst sind. Sie beraumen kurzerhand ein “Folgemeeting” an.

Mike Monteiro hat sich ein außergewöhnliches Gegenmittel einfallen lassen: Wenn Zeit nicht mehr wertgeschätzt wird, dann muss ihr wieder ein Wert verliehen werden. Er fertigte zu diesem Zweck “Meeting Tokens” an — kleine Holzmünzen, die jeweils eine Viertelstunde Besprechungszeit wert sind.

Ich glaube nicht, dass sich jeder darauf einließe, wenn ich diese “Währung meiner Zeit” einführen würde. Spätestens bei ranghöheren Kollegen wird die Idee auf wenig Gegenliebe stoßen. Und dass in jedem Beutel auch noch eine Sondermünze, der “Red Merlin” (benannt nach Produktivitätsguru Merlin Mann), enthalten sein soll, mit dem man eine Besprechung sofort abbrechen kann, trägt wohl auch nicht dazu bei, dieser Limitierung der Ressource Zeit mehr Sozialverträglichkeit zu geben.

Aber ich finde, die Tokens machen den Wert, den Zeit nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für das Unternehmen hat, wieder sichtbar und greifbar. Deshalb gefällt mir die Idee grundsätzlich sehr.

Was tut ihr, damit ihr eure Zeit nicht in Besprechungen verschwendet?

(via 43folders.com)

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Kommentarfunktion gestört

on Oktober 15th, 2007 by Jochen

Nicole hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass derzeit die Kommentarfunktion gestört ist. Danke, Nicole!

Ich bin dabei, den Fehler zu suchen und zu beheben. Bitte habt noch etwas Geduld — ich freue mich sehr auf euer Feedback!

Update: Das Problem kam durch ein fehlerhaftes Plugin. Jetzt könnt ihr wieder kommentieren!

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Der Weg zu gutem Schlaf

on Oktober 9th, 2007 by Jochen

Meine Freundin beklagt sich regelmäßig, dass ich einschlafe, kaum dass ich ins Kopfkissen eingeschlagen bin, während sie noch Ewigkeiten wach liegt. Tatsächlich fällt es nicht jedermann gleich leicht, einzuschlafen. Und zu wenig Schlaf ist gar nicht gut:

  • Zu wenig Schlaf erhöht die Gefahr von Übergewicht.
  • Schlaf macht resistenter gegen schwere Krankheiten.
  • Leute, die weniger als 5 Stunden pro Tag schlafen, sind deutlich anfälliger gegen hohen Blutdruck und Herzkrankheiten.
  • Schlafmangel verringert die Bildung von Hirnzellen.

Deshalb haben die Leute von Mahalo einen Ratgeber für erholsamen Schlaf zusammengestellt. Er ist in vier Abschnitte gegliedert:

  1. Das Schlafzimmer vorbereiten: Das Schlafzimmer sollte nach Möglichkeit nur zu diesem Zweck genutzt werden, damit man geistig aufs Schlafen eingerichtet ist. Ablenkungen sollten verhindert werden: die Uhr außerhalb des Sichtfelds, Geräusche von außen dämpfen (z.B. durch Ohrstöpsel oder auch einen Ventilator). Aufpassen sollte man außerdem, dass man die Bildung des wichtigen Botenstoffs Melatonin nicht durch Computerbenutzung, Fernsehen und helles Licht unterdrückt. Weil der Körper beim Schlafen abkühlt, stört auch ein warmer Schlafraum beim Einschlafen.

  2. Den Körper vorbereiten: Man kann den ganzen Tag darauf ausrichten, am Abend gut einzuschlafen: Regelmäßiges Aufstehen zur gleichen Zeit hilft, den Körper an einen Rhythmus zu gewöhnen. Nickerchen sind gesund, bei Koffein ist das eher unsicher. Beides sollte man jedenfalls rechtzeitig einstellen, um am Abend bereit für Morpheus’ Arme zu sein; Sport fördert diese Bereitschaft weiter. Je näher die Bettruhe kommt, desto mehr sollte man darauf achten, sie nicht durch Rauchen, Essen und Trinken zu sabotieren. Zum Schluss nehmen ein heißes Bad und Milch den Gang komplett raus.

  3. Bei Schwierigkeiten: Wenn’s trotzdem nicht klappt, seien ein langweiliges Buch oder ein Puzzle empfohlen. Auch hier gilt wieder, den Melatoninspiegel nicht durch helles Licht zu senken. Als letzten Ausweg zählt der Artikel Schlafmittel auf, aber die Empfehlung von Medikamenten würde ich auf jeden Fall dem beratenden Arzt vorbehalten.

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Warum Frühaufsteher produktiver sind

on Mai 25th, 2007 by Jochen

Dass Megablogger Leo vom Produktivitätsblog “zenhabits” gerade heute einen Eintrag mit dem Titel 10 Vorteile des frühen Aufstehens, und wie man es schafft schreibt, ist wieder mal überraschendes Timing. Denn heute morgen hatte ich ein totales Hoch. Dazu nachher mehr.

Leo ist ein Frühaufsteher, und das weiß er auch zu begründen. Was ihn im einzelnen aus den Federn treibt, habe ich hier mal zusammengefasst.

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Terminplanung im Web

on Mai 5th, 2007 by Jochen

Oft hat man in Teams und Gremien das Gefühl, dass das Vereinbaren von Terminen länger dauert als das geplante Treffen an sich. Der eine hat nur Dienstags Zeit, die andere geht Donnerstags in Urlaub, und für den dritten kommt ein Montagstermin gar nicht in Frage. Nach kurzer Zeit beschleicht einen das Gefühl, am besten einen Termin im nächsten Jahr anzupeilen, wo hoffentlich noch kaum jemand etwas vorhat. Kann man für die Terminplanung nicht mal zusammen an einen Tisch sitzen, wird das Ganze zu einer echten Nervenprüfung.

Erleichterung ist mit Doodle in Sicht. Und wer hat’s erfunden? Die Schweizer. :-)

Auf der Doodle-Website kann man ohne viel Federlesens eine Beschreibung und die in Frage kommenden Tage für den zu findenden Termin eintragen und die daraus entstehende URL per E-Mail an alle gewünschten Teilnehmer senden. Die können dann ankreuzen, welcher Tag passt und welcher nicht. Zur endgültigen Entscheidung kann der Organisator dann ablesen, welches der günstigste Termin ist, den die meisten wahrnehmen können.

Doodle gehört zur Kategorie “einfach, aber wirkungsvoll”. Der Dienst hat mir schon bei vielen Gelegenheiten geholfen, den Terminplanungsaufwand auf ein Minimum zu reduzieren.

Gerhard von abseits.de hat neben seiner Beschreibung auch gleich ein Anwendungsbeispiel “Feierhof 2007″ veröffentlicht.

(via Basic Thinking)

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